36 Gesprächsthemen fürs erste Date, die Frauen verliebt machen (36/36)

Erzähle von einem persönlichen Problem und frage dein Gegenüber wie sie damit umgehen würde.

Lea: Erzähle von einem persönlichen Problem und frage dein Gegenüber wie sie damit umgehen würde. Frage sie auch wie sie glaubt, dass du dich in Bezug auf dieses Problem fühlst.

Estefano: Also, ich hatte so viele persönliche Probleme. Ich würde sagen, ich habe die meisten meiner Probleme angegangen, weil ich mich lange schon damit beschäftige.

Ich wäre der letzte, der sagen würde, ich habe keine Probleme mehr. Aber das einzige, was mir einfällt, ist, wie kann ich besser steuern, was in meinem Kopf vorgeht.

Weil ich glaube, dass deine ganze Welt um dich herum davon definiert wird, wie du dich mental unter Kontrolle hast.

Und mein Ideal Ding wäre, ich hätte mich mental perfekt unter Kontrolle.

Keine sabotierenden Gedanken zulassen dank Meditation

Also ich lasse keinen Gedanken zu, der irgendwie negativ oder selbst sabotierend ist, und ich kann immer genau steuern, an was ich denke. Weil das ist so krass, wenn du steuern kannst, kannst du dich auch auf Kommando glücklich fühlen. Und du kannst auch dafür sorgen, dass du auf Kommando traurig fühlst, indem du erstens zulässt, dass du negative Gedanken hast. Und zweitens, zulässt, dass es bleibt und du dich rein steigerst.

Und ich glaube, es gibt nichts auf der Welt, was wichtiger ist, als mentale Kontrolle über dich selbst.

Und das ist etwas, was für mich immer eine Baustelle sein wird. Weil ich merke, wenn ich nicht mehr daran arbeite, verliere ich mehr die Kontrolle darüber. Und je mehr ich daran arbeite, desto besser werde ich damit. Und ich würde sagen, mein größtes Problem ist das, immer besser und besser zu kontrollieren.

Ich denke, ich bin schon recht weit. Aber ich denke, das ist etwas, wo du nie ankommen wirst.

Lea: die Meditation hilft dir da wahrscheinlich auch stark.

Estefano: Hundertprozentig. Weil ich habe das Problem, dass ich zu viele Ideen und Kreativität habe. Also viel zu viele. Dadurch habe ich oft vor dem Meditieren die totale Kontrolle verloren.

Diese ganzen Ideen, die du im Kopf hast, wenn die nicht eins zu eins umsetzt werden– und sie alle umzusetzen dauert drei Leben lang – dann zerren sie sehr viel an deinen mentalen Ressourcen und an deiner mentalen Energie. Und deswegen war für mich dieses Thema mit der Meditation und mentale Kontrolle so ein Riesen Thema.

Lea: Hast du dir das selber beigebracht? Hattest du da einen Trainer oder wie?

Estefano: ne, ich habe das zuerst mit einer App gemacht. Die hiess Head Space. Und ich habe mir so ein Meditations-Tracking-Band besorgt, was sie irgendwie bei der NASA auch verwenden. Es kann man sich halt besorgen.

Ich habe es von so einem Unternehmer-Event, dort habe ich davon erfahren. Das ist im Prinzip so ein Band, das tust du dir um den Kopf herum und das misst irgendwie deine Gehirnströme. Es klingt irgendwie lächerlich. Ich weiss bis heute nicht, wie sie es machen. Aber das verbindet sich mit einer App auf deinem Handy. Dann schaltest du es ein und hörst z.B. so Wellen-Geräusche. Also du bist am Strand. Und je unruhiger deine Gedanken sind, desto lauter bläst der Wind. Und je ruhiger du wirst, desto lauter sind die Wellen. Und wenn du ganz ruhig bist, dann hörst du so Vögel zwitschern. Und es ist halt krass, weil du kriegst Feedback.

Und ich habe so oft probiert die App irgendwie auszutricksen. Aber irgendwie erwischt sie mich jedes Mal. Ich will garnicht wissen, wie sie es machen, weil es funktioniert einfach. Wahrscheinlich ist die Technik simpel. Aber wenn ich wüsste, wie es funktioniert, könnte ich das System gamen wollen. Und das will ich nicht.

Und das Ding trackt dann immer, wie lange du meditierst, an welchem Tag, wie viele Ruhephasen du hast und gibt dir im Prinzip so ein komplettes Tagebuch. Das was das Beste, was ich in meinem Leben gemacht habe.

Kann ich dir ja mal zeigen. Das hat mir halt extrem geholfen beim Meditieren. Das hat es auf ein ganz anderes Level gebracht. Ich habe es schon einigen Freunden von mir gezeigt, die auch selbständig sind. Die haben es sich auch alle sofort geholt.

Lea: Echt? Stark! Dem werde ich folgen. Sehr interessant.

Ja, ich glaube, bei mir wäre es, einfach formuliert, aber nicht so leicht umzusetzen. Ich glaube, bei mir ist es – ich muss einfach es schaffen zu glauben, wie liebenswert ich bin. Dieses Thema, was wir hatten, dass ich so sehr nach Liebe und Anerkennung strebe und das teilweise schon fast zwanghaft wird.

Dass ich zwanghaft das versuche von jemandem zu bekommen, der mir das auf natürliche Weise geben will. Ich brauche einfach wieder das Grundvertrauen. Dieses Urvertrauen, ich bin liebenswert, ich muss nichts dafür tun, ich muss einfach ich selbst sein. Und mein Gegenüber auch zu vertrauen, dass er mir das gibt.

Estefano: ich denke, du hast das in 90 Tagen weg, wenn du das machst mit Meditieren. Ich sage dir auch warum.

Weil dieses Gefühl, also all diese Zweifel und diese Unsicherheit, das ist nichts anderes als ein Gedanke.

Und das Problem ist, wenn du es lange genug wiederholt hast, dann fällt es dir sehr schwer was anderes zu denken. Es hängt mit den Nervenbahnen zusammen. Also alles, was du öfter denkst und je öfter du es denkst, desto tiefer werden die Nervenbahnen, desto leichter fällt es dir zu denken, desto schwerer fällt es dir etwas anderes zu denken. Und das heisst, das ist eine Nervenbahn. Oder Nervenbahn ist falsch, der Begriff fällt mir gerade nicht ein. Im Endeffekt ist es so, wenn du anfängst zu meditieren, erwischst du dich sofort, wenn diese Zweifel hochkommen.

Und am Anfang fühlt es sich so an – es war bei mir so – wie ein Wasserfall negativer Energie. Versuche mit dem kleinen Finger dagegenzuhalten, es geht nicht. Aber je öfter du es machst, desto mehr Löcher stopfst du und irgendwann ist der Wasserfall weg. Und das sind genau 90 Tage.

Weil du erwischst dich erst durchs Meditieren, wenn es hochkommt. Und zweitens änderst du es in deinem Kopf. Die ersten paar Wochen hast du das Gefühl, es bringt fast nichts. Es geht ein bisschen, aber nicht wirklich. Dann nach dem ersten Monat denkst du: „Hm, ich mache echt Fortschritte.“ Und nach 90 Tagen ist es weg. Und das ist der Grund, warum dieses Meditieren so wichtig ist. Und das ist der Grund, warum ich dir dasselbe empfehlen würde.

Lea: Es sind Synapsen, es geht einfach um die Synapsen und die Hirnströme.

Estefano: Also du lachst dann irgendwann darüber, wenn sowas negatives hochkommt.

Weil du weisst, es sind irgendwelche alten Quark-Bilder und Filme aus deinem Gehirn, die du nur so oft abgespielt hast, dass du dich so gewöhnt daran hast, sie abzuspielen.

Und je mehr du versuchst, es nicht abzuspielen, desto mehr spielst du es ab, weil desto mehr denkst du darüber nach. Und das ist auch nur mentale Kontrolle. Denn in dem Moment, wo du den Gedanken wirklich erkennen kannst, und kappen kannst, und das regelmäßig machst, ist er weg.

Lea: Danke für den Tipp. Werde ich versuchen.

Estefano: Sehr gerne.

Ich würde sagen, machen wir vielleicht kurz eine Nachbesprechung. Wie empfindest du diese 36 Fragen. Das war jetzt schon sehr intensiv.

Lea: Also, intensiv trifft es wirklich. Es tat mir wahnsinnig gut, weil ich wieder so viel über mich gelernt habe.

Aber es hat mich auf irgend eine andere Art an meine Grenzen gebracht. Ich muss ja schon selber erstmal mit mir ehrlich sein, das alles so zuzugeben und auszusprechen. Und ich merke schon, ich bin jetzt platt. Also ich bräuchte jetzt erstmal eine Pause, erstmal Denk Frei, irgendwie zum See in der Natur. Weil ich brauche jetzt Zeit, um das alles zu verarbeiten. Ich merke einfach, dass ist viel Input und ich brauche jetzt ein bisschen Zeit, dass es settled.

Ich glaube, am Ende haben wir aus dem Gespräch viel gewonnen und uns total kennengelernt.

Estefano: Ja. Also, erstens, man schafft extrem Vertrauen. Weil man sich extrem gut kennenlernt, muss ich echt sagen, es ist wirklich krass. Ich bin auch mental völlig am Ende und wirklich geschlaucht jetzt. Ich denke auch nicht, dass es was ist, was man bei einem ersten Date – also alles zusammen, der Reihe nach – machen sollte.

Wie gesagt, deswegen habe ich am Anfang gesagt, wähle das Beste für dich selbst aus oder verteile es. Es sind ja 36 Fragen. Du kannst ja immer wieder ein paar gezielt bringen. Ich denke, das wäre am effektivsten. Aber das Gefühl, was man jetzt hat, es ist schon ein krasses Gefühl von Vertrautheit, dass du aufbaust in abnormal kurzer Zeit.

Wenn man es bis hier geschaut hat, dann fühlst du das ja mit. Ich denke, ich habe das noch nie mit jemandem innerhalb von 2 Stunden so ein hohes Maß an Vertrautheit und Verständnis gehabt. Wir reden da von Dingen eigentlich, die man teilweise nach 5 Jahren von jemandem erfährt. Und wir haben es ja richtig krass komprimiert jetzt auf so ein Ding.

Lea: Aber du musst dich darauf einlassen. Du musst es schaffen dich komplett zu öffnen.

Sonst bringt es nichts. Wenn du dem anderen was vor mogelst über dich selbst, dann hat es wahrscheinlich kaum Wirkung.

Estefano: Aber ich denke, man würde dann auch dabei ertappt dabei werden. Weil viele Sachen haben sich wiederholt und haben dann zusammengepasst in das größere Bild. Und es ist sehr schwer, denke ich, hier dann zu mogeln. Aber alles in allem würde ich sagen, also extrem effektiv.

Ich würde es dir auf jeden Fall empfehlen, es auszuprobieren.

Vor allem, Respekt an dich, falls du es bis hier geschaut hast. Dann hast du es wirklich erlebt, und den Effekt wirklich gespürt, und dabei hoffentlich eine Menge gelernt.

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Estefano bringt auf den Punkt, was Frauen wollen, sich wünschen und was man als Mann tun und sagen muss, um Frauen kennenzulernen und in eine Beziehung zu kriegen.“ — Dominique Regatschnig, 9-faches Playboy-Cover-Model

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Estefano d’Elano

Estefano d’Elano

von

Estefano d’Elano

Estefano d`Elano hat mehr Männern als irgendjemand sonst im deutschen Raum dabei geholfen, die Liebe ihres Lebens zu finden und zu behalten. Seit knapp 15 Jahren ist der der absolute Top Coach wenn es darum geht Männern dabei zu helfen, die Frauen zu kriegen die Sie wollen.