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36 Gesprächsthemen (18/36) fürs erste Date, die Frauen verliebt machen

Was ist deine schrecklichste Erinnerung?

Lea: Was ist deine schrecklichste Erinnerung?

Estefano: Also, wenn man eine Kindheit hatte, dann hatte man wahrscheinlich viele Sachen, die nicht so gut waren. Ich denke, eine meiner schrecklichsten Erinnerungen, das war in der Volksschule. Da war ein Kerl, der mich immer genervt hat und nach der Schule aufgehalten, Tasche runter gerissen hat, usw. Das war für mich echt schlimm. Und ich werde es niemals vergessen, es war gleichzeitig eine meiner Erinnerungen, wo ich am meisten gewachsen bin. Meine Mutter hat mich immer über alles geliebt, die war wirklich sehr fürsorglich. Da bin ich eines Tages nach Hause gekommen und habe geweint, weil mich der Kerl irgendwie geschubst oder oder auf den Boden geschleudert hatte oder sowas. Der war noch unten vorm Haus. Ich bin raufgegangen in totaler Panik, laufe zu meiner Mutter und sage ihr, was passiert ist. Ich dachte mir, sie geht runter und wird mit ihm schimpfen oder mit seinen Eltern reden oder so. Dachte, sie würde mich trösten. Und was sie gemacht hat, war, was ich mir niemals gedacht habe. Sie hat mir gesagt, wenn ich jetzt nicht runter gehe und ihn komplett auseinander nehme, knallt sie mir eine. Und das hat mich so geschockt, ich habe das nicht verstanden. Ich bin runter gegangen und habe den Typen fertig gemacht. Ich wusste auch gar nicht, woher das kommt. Ich weiss noch, danach ist seine Mutter zu uns gekommen und hat sich beschwert, was ich mit ihrem Sohn angestellt habe. Ich habe nie wieder ein Problem mit ihm gehabt. Das war für mich am Anfang schrecklich! Aber das war eine der Sachen, die mich halt sehr geprägt haben. Weil, was sie mir beigebracht hat, war viel wertvoller, als mich in den Arm zu nehmen. Mich selbst zu verteidigen.

Lea: Hast eine schlaue Mama. Das glaube ich dir, dass muss für dich als Kind unverständlich sein. Wahrscheinlich denkst du erstmal, deine Mama steht vielleicht gar nicht auf deiner Seite, beschützt dich nicht.

Estefano: Ja, du verstehst es ja in dem Moment nicht. Aber ich habe es dann später verstanden. Ich glaube, dass habe ich noch nie einem in meinem Leben erzählt.

Wie ist es bei dir? Du hast ja schon ein paar Sachen erzählt.

Lea: Ja, es ist immer schwer sich da zu entscheiden. Mit meiner schönsten Erinnerung kommt meine schlimmste. Das war damals, wo ich die USA verlassen musste. Und es wurde mir per E-Mail von der Emigration gesagt.

Estefano: Jetzt verstehe ich. Hast du mir ja schon erwähnt. Aber es kam bei mir nicht an, wie schlimm das eigentlich für dich. Es war dein Traum. Deine Visionen sind zerplatzt in dem Moment, krass!

Lea: Ich habe mir über Jahre meinen Traum zur Realität werden lassen und war endlich an dem Punkt, dass ich das alles einfach geniessen und leben konnte. Hatte meine Verträge, hatte die richtigen Kontakte, hatte das Talent, hatte die Stärke endlich und war ready to go. Also es wäre dann 1-2 Wochen später losgegangen. Und dann hatte ich eben nur noch von meinem Anwalt das Schreiben von der Emigration kriegen müssen. Sozusagen das endgültige Go, dass ich auf Tour gehen kann. Und dann kommt eben aus dem Nichts, wirklich völlig nicht zu erwarten – ich hatte einen 600-seitige Referenzen-Liste – die Ablehnung. Es war einfach nicht zu erwarten, dass das hätte abgelehnt werden können. Und ich kriege diesen Ablehnungsbescheid und darf USA nicht mehr betreten. Werde abgelehnt, wie ein Terrorist. Und seitdem so behandelt.

Estefano: Jetzt verstehe ich, was für eine Auswirkung dieser Moment auf dich hatte. Weil ich noch gescherzt habe, wenn sie als Terrorist behandelt wird, dann gehe ich nicht dahin. Jetzt verstehe ich das, was das für eine Auswirkung hatte.

Lea: Du glaubst es nicht, seitdem bekomme ich teilweise Briefe und e-Mails, die ich mich nicht zu öffnen traue. Weil das für mich so ein einschneidendes Erlebnis war, wie ein Brief, eine E-Mail dein Leben zerstören kann, deine Vorhaben. Und jetzt wirklich, wenn ich eine ärztliche Untersuchung habe oder einen Brief vom Finanzamt kriege, ich trage diesen Brief wochenlang mit mir herum und traue mich nicht ihn zu öffnen. Weil ich nie wieder das Gefühl haben will. Also, ich arbeite da total dran, es ist auch schon viel besser.

Estefano: Es ist sehr schwierig diese Anker raus zu kriegen. Ja, ich kenne das.

Lea: Wirklich. Du, kurz danach, ich war in Deutschland. Es kam natürlich alles eins nach dem anderen. Dann kam ich ins Krankenhaus mit einer Hirnhautentzündung. Super ernst!

Estefano: Oh, ich hatte als Kind auch eine Hirnhautentzündung. Ich lag 5 Wochen im Krankenhaus. Das war noch gut, 5 Wochen. Ich glaube, 3 Monate liegst du da.

Lea: Es ist schrecklich, wirklich. Ich konnte mir nicht mehr die Haare bürsten.

Estefano: Du kannst nicht mal mehr aufs Klo gehen. Du kriegst eine Flasche. Also es ist schlimm. Dein Kopf, dein Kopf fühlt sich dann so schwer an. Du kannst den Kopf nicht mehr heben. Also du liegst einfach da und es geht nichts mehr. Ich glaube, du bist die erste Person, die ich je kennengelernt habe, die außer mir noch eine Hirnhautentzündung hatte.

Lea: Ja, ich kannte auch niemanden davor. Es ist wirklich eine Inflammation. Du hast das Gefühl, der Kopf ist geschwollen.

Estefano: Ich hatte es, und meine Schwester auch. Die haben dann gesagt – Flugzeugtoiletten, keine Ahnung woher es war. Wir hatten es beide, ja.

Lea: Wahnsinn! Ja, und bei mir war das halt so, bei der Entlassung haben sie gesagt: „Ja, wir konnten fast alles ausschließen, außer HIV. Aber schauen wir mal, was es wird.“ Und entlassen mich damit aus dem Krankenhaus! Zwei Wochen später bekomme ich den Brief vom Krankenhaus und denke mir so: „Kann ich nicht.“ Ich habe es wirklich nicht geschafft. Ich hatte diesen Brief in meiner Handtasche bestimmt 3 oder 4 Wochen und habe ihn nicht öffnen können. Und dann war natürlich alles gut!

Estefano: Ja, aber kein Wunder, dass du dann so so einen negativen Anker hast mit den Briefen. Also, hätte ich genauso. Es ist Wahnsinn. Es macht dich fertig.

Lea: Es ist immer noch eine Wunde. Ich habe wirklich arg dran gearbeitet. Das ist viel besser geworden. Und ich werde weiterhin daran arbeiten. Aber das ist schon Wahnsinn, wie dich das vielleicht lebenslang prägen wird.

Estefano: Ja, danke für das Teilen.

Wie du die Frauen kriegst die du willst Buch
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Wie bereits erwähnt ist dieses Buch kostenlos. Alles worum ich dich bitte ist, dass du mich bei den Versandkosten unterstützt (pauschal nur 6,95€, egal wohin, den Rest zahle ich).

Estefano bringt auf den Punkt, was Frauen wollen, sich wünschen und was man als Mann tun und sagen muss, um Frauen kennenzulernen und in eine Beziehung zu kriegen.

Dominique Regatschnig

9-faches Playboy-Cover-Model